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Militärische Tradition

700 Jahre Militärische Tradition

Die militärische Geschichte von Fürstenau geht zurück bis ungefähr in das Jahr 1340. In dieser Zeit wurde die Burg Fürstenau gebaut, um vor allem die westliche Grenze zu schützen. In der Nähe der Burg entstand allmählich der Flecken Fürstenau. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg zu einer Festung ausgebaut, in der zu jener Zeit dauerhaft 50 Soldaten stationiert waren. Nach den Unruhen des Dreißigjährigen Krieges, währenddessen die Festung unter anderem durch dänische und schwedische Truppen besetzt war, wurde Fürstenau um 1651 wieder mit einer Garnison im alten Glanz belegt.
Nach dem zweiten Weltkrieg waren in Fürstenau polnische Militärs stationiert. Sie blieben bis 1947. Anschließend dauerte es noch zwölf Jahre, bis Fürstenau wieder zu einem Standort der Bundeswehr wurde. Die neu gebaute Kaserne nördlich des Städtchens (die man 1967 in „Pommern-Kaserne“ umbenannte) wurde am 30. März 1959 durch die Panzersoldaten des deutschen Panzergrenadierbataillons 332 bezogen. Am 14. Juni 2007 wurde die letzte Bundeswehrabteilung, die in der Kaserne untergebracht war, das Sanitätsregiment 12, aufgelöst. Damit fand eine beinahe sieben Jahrhunderte alte militärische Tradition ein Ende.